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Am Montag, den 24. Juni 2019 startete die 4AK mit Frau Prof. Hildegard Scheiber und Herrn Prof. Gerhard Muigg in die Projektwoche. Vor uns lag eine lange Busfahrt bis nach Polen. Viele nützten die Zeit zum Schlafen, Kartenspielen, Lesen oder Musik hören. Der Spaß kam auf jeden Fall nie zu kurz. Bevor uns der Weg weiter bis nach Breslau führte, machten wir zwischendurch noch eine kurze Stadtbesichtigung von Dresden, wobei sich unser Geschichtslehrer Herr Prof. Muigg in kürzester Zeit als Parade-City-Guide entpuppte und uns die wichtigsten Dresdener Sehenswürdigkeiten näherbrachte. Unter anderem sahen wir den Zwinger, die Semperoper und natürlich die wieder errichtete berühmte Frauenkirche. Am späteren Nachmittag ging es weiter nach Breslau, Hauptstadt der historischen Region Schlesien. Auch diese Stadt wurde uns bestens präsentiert; zusätzlich besichtigten wir sie mit dem Bus sowie zu Fuß, um uns selbst einen möglichst guten Eindruck zu verschaffen.

Wir sahen viele nach 1990 wieder aufgebaute Gebäude wie die Universität und das Rathaus, den berühmten Stadtplatz, die Jahrhunderthalle und natürlich, wie es für das katholische Polen üblich ist, unzählige Kirchen und Kapellen. Begleitet wurde unsere Tour durch die Stadt von vielen kleinen gusseisernen Zwergen, die an allen bedeutenden Orten in der Stadt zu finden sind und ursprünglich eine Protestaktion am kommunistischen Regime Polens darstellten. Jetzt sind sie eine Touristenattraktion und spiegeln das Leben von früher und heute wider. Am Mittwoch fuhren wir in die Gedenkstätte des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. In einer dreistündigen Führung wurden wir mit den grausamen Geschehnissen des Naziregimes konfrontiert. Vor allem Birkenau zeigte die enorme Größe des Lagers. Aufgrund der Hitze besichtigten wir allerdings nicht das ganze Konzentrationslager. Zutiefst betroffen verließen wir diesen Ort. Danach ging es weiter nach Krakau. Gleich am ersten Abend erkundeten noch einige von uns die Stadt auf eigene Faust und am nächsten Tag folgte eine siebenstündige Führung. Nach einer ausgiebigen Stadtrundfahrt, in der wir viel Wissenswertes über den Kommunismus, die Zeit nach 1990 und das heutige Leben in Polen erfuhren, ging es zu Fuß weiter. Wir begannen im jüdischen Viertel Kazimierz, wo wir abermals viel Wissenswertes erfahren durften. Unser Weg führte uns vorbei am Krakauer Ghetto hin zum Königsschloss Wawel.

Danach spazierten wir weiter in die Innenstadt mit dem zweitgrößten Stadtplatz Europas. Wunderschön renovierte Häuser, die Marienkirche, die Tuchlauben und Universitätsgebäude prägen die Stadt und verleihen ihr ein besonderes Ambiente. Nach dem Abendessen im Hotel Interhouse ließen wir den Abend noch in der Innenstadt bei einem erfrischenden Drink gemütlich ausklingen und stießen auf unsere Klasse, sowie auf unsere zwei Begleitlehrer an. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der 4AK bei unserem Klassenvorstand Frau Prof. Scheiber und unserem Geschichtsexperten Herrn Prof. Muigg recht herzlich für die tolle Organisation unserer Projektwoche, sowie für die Möglichkeit ein so fremdes aber schönes Land kennenlernen zu dürfen, bedanken. Es war eine unvergessliche Reise mit vielen neuen Eindrücken.

Herzlichen Dank!

Mario Ackerl, 4AK

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