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Am 28. Februar machten wir, die 4BK, eine Exkursion zur Bäckerei Therese Mölk in Völs. Begleitet wurden wir dabei von Frau Prof. Schöser. Schon im Voraus waren wir sehr gespannt, was uns erwartet. Viele von uns kennen höchstens die Bäckerstube im Dorf, weshalb wir uns über die Gelegenheit freuten, eine Großbäckerei näher kennen lernen zu dürfen. Als wir bei der Firma Therese Mölk ankamen, wurden wir gleich freundlich begrüßt und über den Tagesablauf informiert. Die erste Station war die „Entwicklung“. Hier werden neue Brotsorten getestet, neue Mischungen durchprobiert und bereits vorhandene Rezepte verfeinert.

Auch gesellschaftliche Trends versucht man unterzubringen. So ist das Unternehmen derzeit bemüht, ein „Hanf-Brot“ zu entwickeln. Sehr interessant war auch die Verkostung verschiedener Mischungen, bei der wir zu schmecken bekamen, was die unterschiedliche Dosierung von Zutaten alles verändern kann. Wir durften sogar unser eigenes Brot anfertigen, wobei uns erklärt wurde, wie man die Menge der einzelnen Bestandteile errechnet, um ein möglichst gutes Endprodukt zu erhalten. Als das Brot dann im Ofen verschwand, war die erste Station für uns abgeschlossen und es gab eine kleine Jause. Die Krapfen schmeckten ausnahmslos allen so gut, dass keiner mehr übrig war und einige sogar gleich mehrere aßen. Nach der Pause wurde uns dann das Unternehmen Therese Mölk präsentiert. Neben Zahlen und Fakten gab es für uns aber auch einen Einblick in das Unternehmensleitbild. So ist Therese Mölk äußerst interessiert daran, Brot vom Vortag wiederzuverwenden, anstatt es einfach wegzuwerfen. Aus dieser Idee entstanden Produkte wie das „Baker’s Craft Beer“ – ein Bier aus Brot. Mittlerweile gibt es auch einen Gin, der ebenfalls aus altem Brot hergestellt wird. Auch Aktionen, in denen das vom Vortag übriggebliebene Brot zum halben Preis angeboten wird, sollen helfen, dass wir das Brot verbrauchen.

 

Zum Schluss wurde uns noch die Anlage gezeigt. Faszinierend fanden wir nicht nur die Technik und die großen Geräte, die in der Halle eingesetzt wurden. Auch das Können der Arbeiter war sehr eindrucksvoll. Wie auf mehreren Ebenen in verschiedenen Abschnitten unser „selbstverständliches“ Brot hergestellt wird, war eine Erfahrung, die sich gelohnt hat, da sind wir uns einig! Zum Abschied durften wir unsere Eigenkreationen mitnehmen und ein Laib wurde uns noch dazu geschenkt. Unser Fazit: Eine großartige Erfahrung, bei welcher wir unter freundlicher Führung eine Menge über unser „täglich Brot“ lernten.


Lukas Mikesch, 4BK

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